Selbstverständnis

Wir legen bei all unseren Aktionen Wert darauf, dass ein gleiches Verhältnis zwischen Aachenern und Geflüchteten besteht. Denn im Fokus steht immer eine persönliche Bindung zwischen den Neuangekommenen und Aachenern zu schaffen. Viele Geflüchtete haben mit der Flucht soziale Bezugspersonen verloren und stehen oft ohne Anlaufpunkte da.
Der soziale Umgang bringt beiden Seiten Sprache, Kultur und Gesellschaft näher und Geflüchtete können oft erste Kontakte außerhalb der Unterkünfte bzw. der Internationalen Förderklassen schließen.
Bei unseren Projekten legen wir viel Wert auf Regelmäßigkeit als Grundlage für Vertrauensbildung.

Bei unserer Arbeit ist uns der politische Aspekt sehr wichtig. Jede ehrenamtlich übernommene Aufgabe muss mit einer politischen Forderung einhergehen. Denn wir handeln nicht zum Selbstzweck sondern aus Notwendigkeit. Kritisieren wir die politischen Zustände nicht, kann auch weitherhin mit der gleichen Handlungsweise vorgegangen werden, die unser ehrenamtliches Engagement notwendig macht.

Hier fordern wir den Asta der RWTH Aachen auf, sich zur gegenwärtigen Lage klar zu positionieren und öffentlichkeitswirksam zu veröffentlichen. Er hätte mit seiner Reichweite zur PEGIDA-Gegendemonstration aufrufen sollen und sollte verstärkt bei Studierenden Interesse für politische Themen wecken.

Außerdem ist uns Sprachsensibilität wichtig. Sicherlich ist dies nicht das wichtigste Problem, aber kleine Unterschiede in der Sprache können Ausgrenzungen vermeiden und Hierachiegefälle wie Paternalisierungen gar nicht erst entstehen lassen.

Diese Punkte und weitere haben wir in einem Code of Conduct veröffentlicht.